Dienstag, 12. Juni 2012

Christianisierung des Ameisenstaates


Der erste Versuch einer nachhaltigen Christianisierung eines Ameisenstaates wurde am 9. Juni 2012 im Venner Moor unternommen. Mittels handelsüblicher Fischstäbchen der Firma Ja!
(Wer kann dazu schon NEIN sagen?) entwickelte Ruppe Koselleck ein eucharistisches Konzept, welches Ameisen mit kulinarischen Mitteln überredet zum christlichen Glauben überzutreten und sich die frohe Botschaft zur totalen Gänze einzuverleiben.
Das Abendmahl für Ameisen entstand im Rahmen der Entwicklung von hochtourigen PKWs, wobei Koselleck unter einem PKW seit 1996 das Pädagogische KunstWerk begreift.
In einem PKW wird die Kraft der didaktischen Absicht des Künstlers mit seinem WirkenWollen und Können zu einer hochfrag- und -würdigen ästhetischen Arbeit legiert. Im Vordergrund steht dabei die Idee, den Rezepienten wahrnehmend zu korrumpieren und ihn dadurch zu belehren.
Hier werden Mission und Auftrag in einem grenzreligiösen Sinne verstanden...Das FIRST LAST SUPPER gehört zugleich zu Kosellecks Reihe von Ausstellungen für, von und mit Tieren, die im Kontext der CAROLYNISCHEN DOGMEN und den latourschen An- und Ausleihen zu ungeahnter Aktualität gekommen sind. Die zu innovierende animalische Zielgruppe der Ameise resp. mithin ihr ganzer Staat sollten überzeugt werden.
Die didaktischen Arbeiten sollen dabei den Tieren schmecken und mit diesem besonders guten und heiligen Geschmack soll ein beiständiger Gefallen ausgelöst werden, der sich im allgemeinen Wohlgefallen auflösen darf. Hier verwirklicht sich im übertragenen Sinne dann der innerste Inhalt - wird das wesentlich Kreuzhafte, fischige (ICHTHYS) lebendig. Das PKW ist eine ebenso transhumane wie transzendentale Intervention in den öffentlichen Wald.
Das PKWs dabei immer auch niedrigschwellige kunstpädagogische Handlungen sind, weiß der Konsument der Meisterbriefe hoffentlich zu schätzen.
Für mich finden sich hier sicherlich auch spaßbefreite postpädagogische Grüße an CCB und die wilde 13.
Herzlichst Euer
Bernd Luthat für den Meisterschüler

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